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Am 25. August hatte Sr. Roswitha einen nicht ganz alltäglichen Termin. Sie war angefragt worden, in der Reportage „Sieben Kapellen rund um die Donau“ einige Fragen zum Thema „Glaube und gelebte Spiritualität“ zu beantworten. Das Drehbuch zu diesem Projekt hatte Pfarrer Dr. Thomas Maria Rimmel geschrieben und der Drehtag für Sr. Roswitha begann um 09:30 Uhr an der Kapelle in der Nähe von Oberbechingen.

Die Kapelle wurde von Franz Lattke entworfen und gehört zu einem Projekt, das von der „Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung“ initiiert wurde. Sieben Wegkapellen wurden bzw. werden noch rund an den neu entstandenen Radwegen um die Donau v.a. im Landkreis Dillingen errichtet. Der Stiftungszweck: „Kunst, Geschichte, Kirche, Religion und Kultur zu fördern“, soll durch die Errichtung von 7 Holzkapellen umgesetzt werden.

Bei den unterschiedlichen Kapellen wurde Sr. Roswitha befragt, z.B.
ob die Kapelle in Unterliezheim ein Ort ist, an dem sie zur Ruhe kommen kann, wie wichtig ihr das „Zur-Ruhe-Kommen“ ist und welche Techniken aus der christlichen Tradition Menschen helfen können, um zur Ruhe zu kommen.

oder an der Kapelle in Oberbechingen:
Was ist für sie Spiritualität? Was gibt ihr in ihrem Leben und Arbeiten Kraft?

Bei der sehr offen gestaltete Kapelle von Franz Engel bei Gundelfingen wollte Pfarrer Rimmel wissen, wie wichtig Sr. Roswitha persönlich das Verweilen in der Natur ist, und wie wir in unserer Ordensgemeinschaft konkret diese „Bewahrung der Schöpfung“ leben.

Aktuell erlebt die Kirche eine schwierige Zeit. Es lag nahe, dass deshalb eine Frage auch lautete: „Es gibt immer weniger Ordens- und Priesterberufungen. Wie erklären sie diese Situation? - Und: Warum sollt sich eine Frau heute entscheiden, bei den Dillinger Franziskanerinnen einzutreten?

Es waren durchaus Fragen, die nicht nur an der Oberfläche beantwortet werden wollten.

Auch Landrat Leo Schrell und andere Personen wurden für die Reportage interviewt.

Neben den Kapellen sind teilweise auch "Corona-Glückssteine" abgelegt, die mit guten Wünschen beschriftet wurden, - ein zusätzlicher Farbtupfer rund um die Kapelle. 
Für die beiden Kameramänner hieß es bei jeder Kapelle die Technik nach den Aufnahmen wieder fachgerecht ins Auto zu laden.

Noch steht der Sendetermin nicht fest. Doch es wird sich sicher lohnen, die Antworten der Interviewpartnerinnen und –partner zu hören und die Landschaft im Donautal auf sich wirken zu lassen.

Mehr Info zu den Kapellen finden Sie unter https://7kapellen.de/

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