logo caritas

Wie in vielen Klöstern nähen derzeit auch unsere Mitschwestern Alltagsmasken.

Nicht nur in Deutschland gibt es in jedem Bundesland eine Maskenpflicht, auch in den Ländern, in denen unsere Schwestern leben gehören Masken nun zum Stadtbild im Alltag

 Ir. Sueli aus dem Provinzhaus in Caxias, im Südosten Brasiliens, schreibt, dass sie bereits 900 Masken für ein Krankenhaus gefertigt und nun einen größeren Auftrag bekommen haben. Überall werden Masken gebraucht!

Ebenso nähen Sr. Elisabeth und die Schwestern im Nordosten von Brasilien für ihre Mitarbeiter*innen und Schulen Masken.

In Deutschland gibt es mehrere Konvente, die Masken herstellen, sehr unterschiedlich in Form und Design, alle aber mit der Wirkung, andere nicht durch die eigene Atemluft anzustecken.
So schreibt Sr. Irmgard aus dem Militärbischofshaus in Berlin: „Für die Angestellten habe ich Masken genäht, bei 50 habe ich aufgehört zu zählen. Die Caritas Berlin hatte einen Notruf gestartet. Da dachte ich, ich kann helfen. Als ich bei den Näharbeiten war, kam der Generalvikar des Militärbischofs, Herr Bartmann, und sah meine Beschäftigung. Ich fragte, ob wir für die Leute im Haus auch Masken brauchen. Er hat eine Rundmail ausgeschickt und es kamen 41 Meldungen und täglich kommen Anfragen dazu. Ich habe diese Masken mit den Bändern gewählt, weil ich sooo… viel Gummiband nicht kaufen kann. Zudem waren alle Geschäfte geschlossen und ich könnte sie nicht umsonst abgeben. Auch diese Arbeit macht Freude, denn da liegt der Erfolg auf der Hand.“
Besonders freut sich Sr. Irmgard über eine Stoffspende aus denen sehr schöne blaue Masken gefertigt wurden, die gut ankamen: „weil man da nicht so krank aussieht“.
Die Masken werden für eine Spende für die „Familienstiftung“ abgegeben und es ist schon eine kleine Summe zusammengekommen, die dem guten Zweck dient.

In Volkach näht Sr. Ambrosia Masken für ihre Mitarbeiter*innen in Schule, Hort und dort wo man sie eben braucht.
Die Schwestern im Mutterhaus in Dillingen sind ebenfalls in der „Masken-Näherei“ beschäftigt und auch bei Regens Wagner in Dillingen oder in Hohenwart werden Masken genäht.

Und auch unsere Mitschwestern in Indien haben sich mit Masken eingedeckt, da die Auflagen dort besonders streng sind.

Mit vielen Grüßen zeigt uns auch Sr. Donna (USA) die Maskenkollektion ihrer Gemeinschaft in Hankinson.

­